Über mich

Wer ich bin

Ich bin Sabrina und Hunde begleiten mich schon mein ganzes Leben. Bereits als Kind hatte ich eine besondere Beziehung zu Hunden, ein Gespür, was sie brauchen und Kommunikation (auch wenn ich es damals noch nicht wusste) war für mich einfach.

 
Meine Freizeit verbrachte ich am Hundeplatz, so konnte ich bereits als jugendliche die damalige BH-Prüfung ablegen und auch Agility entdeckte ich für mich.

Immer wieder hatte ich Pflegehunde bei mir, Hunde die wo anders als schwierig galten oder eine schlimme Vergangenheit hatten, die sonst niemand wollte. Ich habe sie resozialisiert, aufgebaut und in ein neues Leben begleitet.

492F4E72-E6DE-4486-AE7E-0CFCBBFD2BFD

Meine Erfahrungen als Hundebesitzerin…

Alle meine Hunde haben dazu beigetragen, dass ich dazugelernt und mich weiterentwickelt habe, gerade die letzten Jahre waren hier besonders prägend.

 

Anakin – ein Perspektivenwechsel

Nach ein paar chaotischen Jahren, die Aufgrund diverser Übersiedelungen eine Pause in der Hundehaltung bedeuteten, kam Anakin. Ich dachte, ich weiß viel über Hunde, ich hatte schließlich schon viel Erfahrung, doch Anakin hat mir gezeigt, dass Wissen alleine manchmal nicht ausreicht. Wir mussten uns weiterentwickeln und als Team zusammenwachsen, an unserer Kommunikation arbeiten, miteinander statt gegeneinander und gerade dieses intensive Training hat uns zusammengeschweißt.

Screenshot

Khaleesi – Angst ist kein Charakterproblem

Khaleesis Junghundephase wurde durch den Lockdown geprägt. Schon als Welpe sehr sensibel hat sie in der Lockdown-Phase eine große Angst vor Menschen entwickelt. Egal wo wir waren, sie hat sich schnell verkrochen bzw. konnte sie sich nicht von mir lösen. Durch laufendes Training, Schritt für Schritt und mit viel Geduld hat sie diese Angst jedoch überwinden können und heute läuft sie mit mir und meiner Tochter Agility Turniere, Rally Obedience Turniere und wurde sogar Jugend-Staatsmeisterin. Inzwischen liebt sie es, im Mittelpunkt zu stehen und lässt sich gerne bewundern.

Screenshot

Kala – Verhalten hat Ursachen

Kala hatte es nicht leicht, bereits als Junghund wurde sie von einem anderen Hund in einer Freilaufzone angegriffen, was in ihr Angst bei Hundebegegnungen auslöste. Mit Unterstützung und langsam aufgebautem Training konnten wir das wieder in Griff bekommen. Dann merkten wir eine Veränderung in ihrem Verhalten, sie hatte richtige Aussetzer, wo sie nicht ansprechbar war, zeigte sogar leicht aggresives Verhalten. Wieder haben wir Trainer gesucht, um Rat gebeten, es auch medizinisch abklären lassen. Es stellte sich heraus, dass sie einen Gendefekt hatte, der bei Gluteneinnahme dieses Verhalten auslöst. Nachdem wir dieses Problem erkannt  und das Futter umgestellt hatten, entwickelte sich auch Kala zu einem tollen, zuverlässigen Hund. Sie nahm an ihren ersten Turnieren teil, Rally Obedience und Dog Diving und war auch bei Agility und Hoopers mit vollem Einsatz dabei. Doch leider war es ihr nicht vergönnt, ein Hirntumor führte dazu, dass sie uns nicht mehr erkannte, Blicke ins Leere, plötzliche Aggressionshandlungen und keine Chance auf Heilung oder Training. Sie hat mir gezeigt: nicht jedes Verhalten kann man wegtrainieren. Manchmal ist es leider eine unheilbare Krankheit, der man ausgeliefert ist.

Screenshot

Brent – ein echter Arbeitshund

Unser jüngster Zugang, ein Australian Kelpie, der als reiner Arbeitshund eine komplett andere Form der Herausforderung ist. Dafür gezüchtet, stundenlang alleine zu Arbeiten, ist es bei ihm von enormer Wichtigkeit, möglichst viel Ruhe, Struktur und Klarheit in den Alltag und sein Training zu integrieren. Denn Auslastung alleine reicht bei so einem Hund nicht.

Deswegen bestand das erste halbe Jahr (und wir sind noch nicht fertig) in erster Linie darin, Ruhe zu üben, fixe Routinen zum Abschalten einzuführen und viel Geduld und Konsequenz zu zeigen.

Screenshot

… und als Hundetrainerin

gerade in meiner Tätigkeit als Agilitytrainerin habe ich festgestellt, wie wichtig es für mich ist, die Mensch – Hunde – Teams weiterzubringen. Dabei wurde ich immer wieder zu „schwierigeren“ Fällen hinzugezogen – nicht, weil ich mich dafür angeboten habe oder „nett“ bin, sondern weil mir oft kleine Details auffallen, die andere übersehen. So konnte ich mit kleinen Tipps und Änderungen im Verhalten viele „Probleme“ lösen.